Masse im Einschub und auf der Decke
Eine Schüttung zwischen oder auf den Balken macht die Decke schwerer und senkt so die Schallübertragung. Ist der alte Einschub beschädigt oder muss er für Leitungen heraus, ersetzt ihn eine neue Füllung. Eine Ausgleichsschüttung gleicht zugleich die Höhen der alten Dielen aus, die nach über hundert Jahren kaum noch eben liegen. Ausgleichsschüttung und Trittschalldämmung kosten nach unseren Erfahrungswerten zusammen 15 bis 30 Euro je Quadratmeter Bodenfläche.
Die weiche Lage dazwischen
Auf die Schüttung kommt eine Trittschalldämmung aus Holzfaser- oder Mineralfaserplatten. Sie trennt den späteren Estrich von der Decke, sodass Schritte nicht direkt in die Balken gelangen. Dicke und Steifigkeit dieser Lage wählt der Planer passend zum Estrich und zur erwarteten Nutzung.
Der Trockenestrich als Lastverteilung
Den Abschluss bildet ein Trockenestrich aus Gipsfaser- oder Zementplatten, die verklebt und verschraubt werden. Er ist leichter als ein Nassestrich, bringt keine Baufeuchte ins Holz und lässt sich zügig belegen. Der Quadratmeter Trockenestrich schlägt nach unseren Erfahrungswerten mit 40 bis 70 Euro zu Buche. Zwei Plattenlagen oder eine zusätzliche Beschwerung erhöhen die Masse dort, wo die Statik es zulässt.
Randstreifen und Übergänge
Ein schwimmender Boden büßt viel von seiner Wirkung ein, wenn er an einer einzigen Stelle festsitzt. Randdämmstreifen trennen ihn deshalb von Wänden, Pfosten, Treppenwangen und Rohren. Fliesen und Sockelleisten dürfen diese Fuge nicht überbrücken, sonst entsteht eine Schallbrücke. Überstehende Randstreifen schneiden wir erst nach dem Verlegen des Belags ab.
Die einzelnen Aufbauten samt Belägen stellt die Seite zu den Bodenbelägen unter dem Dach vor. Wer Holz als Oberfläche möchte, findet die Details bei Parkett auf Trockenestrich.