Deutlich zu hören ist der Ausbau in den ersten Wochen, in denen Rückbau, Deckendurchbruch und Zimmerei laufen. Danach bleiben einzelne angekündigte Termine, an denen für die Strangverlängerung Wasser oder Strom abgestellt wird.
Im bewohnten Mietshaus leben die Nachbarn mit der Baustelle, und das bestimmt die Reihenfolge. Zuerst kommt das Gerüst, zur Straße oder in den Hof, und bleibt, bis die Hülle dicht ist. Im engen Hof ohne Stellfläche übernimmt ein Materialaufzug an der Fassade oder ein Kran den Transport.
Der Lärm konzentriert sich auf die ersten Wochen. Rückbau, Deckendurchbruch und das Abbinden neuer Hölzer sind im ganzen Haus zu hören. Danach wird es deutlich ruhiger, denn Dämmung, Trockenbau und Oberflächen sind leise Arbeiten.
Wasser und Strom betreffen die Nachbarn nur an einzelnen Terminen. Für die neue Wohnung werden die Steigleitungen nach oben verlängert, und dafür muss der Strang kurz abgestellt werden. Diese Abschaltungen hängen wir rechtzeitig im Treppenhaus aus und stimmen sie mit der Verwaltung ab. Wie das im bewohnten Haus abläuft, zeigt die Seite zur Strangsanierung.
Das Treppenhaus bekommt für die gesamte Bauzeit einen Schutz auf Stufen, Geländer und Wänden. Material und Schutt laufen möglichst über Aufzug oder Rutsche und nicht durch das Treppenhaus. Gearbeitet wird werktags, und laute Abschnitte kündigen wir vorher per Aushang an.
In Prenzlauer Berg liegt der Ausbau oft im Hinterhaus oder Seitenflügel, und der Hof ist zugleich Lagerfläche und Weg der Mieter. Im Wedding fehlt im Hinterhof häufig jede Stellfläche, und die Strangverlängerung führt durch ein voll bewohntes Haus. In Kreuzberg bestimmt der enge Hof, wo Aufzug und Container stehen.