Der Dachdecker hat sein Gerüst abgebaut, die Gauben sind eingedeckt, und die Dachfenster schließen. Drinnen liegen Sparren, Kehlbalken und die alte Holzbalkendecke frei. Ab diesem Tag teilen sich viele Gewerke einen einzigen Dachraum. Innenausbau heißt bei uns: Ein Bauleiter bestimmt, wer wann an welcher Fläche arbeitet, und übergibt jede Fläche fertig an das nächste Gewerk.
Käufer eines Rohlings mit fertiger Hülle steigen an diesem Punkt ein, ob Privatleute mit einer Einheit oder Entwickler mit dem ganzen Dachgeschoss. Laut Gutachterausschuss Berlin sind die meisten Rohlinge allerdings unausgebaute Dachräume, bei denen die Hülle erst noch entsteht. Was beim Kauf und beim Ausbau solcher Einheiten zählt, erklärt die Seite zum Dachgeschossrohling.
Der zweite Fall ist der Eigentümer eines Mietshauses oder die Eigentümergemeinschaft, die das Dach selbst zu Wohnungen ausbauen lässt. Dort kommt der Innenausbau nach Zimmerei, Gauben und Fenstern, alles im selben Vertrag. Wird die oberste Wohnung mit dem Dach verbunden, stehen zusätzlich Treppe und Deckendurchbruch im Plan, wie beim Maisonette-Ausbau beschrieben.









