Die Wohnung liegt im obersten Geschoss eines Mietshauses, darüber wartet ein leerer Dachboden, und der Eigentümer will beides zu einer Wohnung verbinden. Dazwischen liegt eine Decke, fast immer aus Holzbalken, und die künftige Treppe braucht ein Loch darin. Diese Öffnung ist der Deckendurchbruch. Mit ihm entscheidet sich, ob aus zwei Ebenen eine Maisonette wird.
Der zweite häufige Fall ist der Projektentwickler, der ein ganzes Dachgeschoss ausbaut und die obersten Wohnungen gleich einbezieht. Aus zwei oder drei Wohnungen im fünften Stock werden Maisonetten, und jede braucht ihre eigene Öffnung, lang genug für eine feste Treppe. Seltener, aber reizvoll ist der Durchbruch in der Kehlbalkenlage, über den ein Spitzboden als Galerie zum Raum darunter geöffnet wird.
In allen drei Fällen ist die Öffnung der Schritt, der zwei Räume verbindet. Deshalb planen wir sie immer zusammen mit der Treppe, die hindurchführen soll. Laufrichtung, Breite und Durchgangshöhe der Treppe bestimmen, wie lang und wie breit das Loch in der Decke wird.








