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Aufstockung in Berlin: Holzbauelemente werden per Kran auf einen Berliner Altbau gesetzt
Meisterbetrieb für Dachausbau, Maisonette und Loft

Aufstockung in Holzbauweise für Berliner Mehrfamilienhäuser

Wir stocken Berliner Mehrfamilienhäuser in Holzbauweise um ein oder zwei Geschosse auf. Schlüsselfertig kostet das erfahrungsgemäß 2.800 bis 4.200 € je m² Wohnfläche.

Die Anfrage läuft in 5 Schritten. Eine Option wählen Sie mit der Eingabetaste oder der Leertaste; danach öffnet sich der nächste Schritt.

Schritt 1 von 5
Was soll im Dach Ihres Hauses entstehen?

Wählen Sie, was Ihrem Vorhaben am nächsten kommt. Den Umfang legen wir vor Ort fest.

Um welches Haus geht es?

Eine grobe Einordnung genügt. Flächen und Einheiten besprechen wir beim Termin vor Ort.

Was gehört dazu?

Mehrfachauswahl. Was Sie hier nicht wissen, klären wir beim Termin.

Welcher Ausbaustandard?

Die Spanne im Angebot hängt vor allem hieran.

Wohin dürfen wir antworten?

Wir melden uns und machen einen Termin vor Ort, meist innerhalb eines Werktags.

Oder rufen Sie an: 030 7593 9913, Mo–Fr 7–18 Uhr

Wenn über dem letzten Geschoss nichts mehr auszubauen ist

Das Haus hat ein flaches Dach oder ein niedriges Satteldach aus den Fünfzigern, und darunter liegt kein Raum, der sich ausbauen ließe. Trotzdem wollen die Eigentümer auf der Fläche des Dachs neue Wohnungen schaffen, meist zwei bis vier. Dann wächst das Haus nach oben: Wir setzen ein neues Geschoss in Holzbauweise auf den Bestand. Diese Wohnraumerweiterung braucht kein zusätzliches Grundstück und lässt Garten und Hof unberührt.

Holz spielt dabei seine Stärke aus, weil es leicht ist und in großen Elementen vorgefertigt auf die Baustelle kommt. Wände, Decken und Dach entstehen in der Halle der Zimmerei, vor Ort setzt der Kran sie erfahrungsgemäß in wenigen Tagen bis zwei Wochen. Danach ist das neue Geschoss schnell wetterfest, und der Innenausbau beginnt.

Wo unter dem Dach dagegen ein hoher, leerer Raum liegt, führt der Dachbodenausbau meist schneller zum Ziel. Beim ersten Termin sehen wir uns beides an und sagen Ihnen, welcher Weg für Ihr Haus passt.

Materialaufzug an einer Berliner Altbaufassade bringt Platten zum Dach

Wie das neue Geschoss auf das alte Haus kommt

Berliner Häuser, auf die ein Geschoss passt

In Schöneberg steht im Bayerischen Viertel neben Gründerzeithäusern viel Wiederaufbau der 1950er mit flacheren Dächern. Dort kann eine Aufstockung auf einem Lückenbau die Traufkante an die Nachbarn angleichen. Ob das gestalterisch gewünscht ist, klären Architekt und Bezirk vor der Planung.

Die Zeilenbauten der 1950er und 1960er in Steglitz tragen flach geneigte Satteldächer mit wenig Raum darunter. Hier schafft ein neues Geschoss mehr Fläche als jede Gaube. In Eigentümergemeinschaften beginnt das Vorhaben mit dem Beschluss der Versammlung, weil Dach und tragende Teile Gemeinschaftseigentum sind.

Kleinere Mehrfamilienhäuser mit niedrigem Kniestock stehen in Marzahn-Hellersdorf und in den Siedlungen von Köpenick. Ist der Dachraum dort zu flach für Wohnungen und gibt das Grundstück keinen Anbau her, spielt eine Aufstockung ihre Stärke aus.

Auch in Potsdam sehen wir uns Mehrfamilienhäuser für eine Aufstockung an. Dort richtet sich das Verfahren nach Brandenburger Bauordnungsrecht, und zuständig ist die untere Bauaufsicht der Stadt.

Maisonette mit Galerie, Glasbrüstung und Luftraum unter dem Dach

Was eine Aufstockung kostet

Der Kennwert bezieht sich auf die neue Wohnfläche, nicht auf die Grundfläche wie beim Dachausbau. Die Zahlen sind Richtwerte, die vom einzelnen Objekt abhängen; sie verstehen sich brutto mit Stand September 2026.

Leistung Erfahrungswert Bezugsgröße
Aufstockung in Holzbauweise, schlüsselfertig 2.800–4.200 € je m² Wohnfläche
Steigleitungen erneuern oder verlängern 800–1.500 € je Geschoss und Strang
Anbindung einer neuen Wohnung an die Steigleitungen 2.500–5.000 € je Wohnung
Heizkreis verlängern, 2–4 Heizkörper 3.500–8.000 € je Wohnung
Stahlträger für Wechsel oder Verstärkung, eingebaut 2.500–8.000 € je Träger, nach Statik
Wohnungseingangstür, schall- und rauchdicht 1.800–3.500 € je Tür
Dachterrasse mit neuer Abdichtung und Gefälledämmung 800–1.500 € je m² Terrassenfläche
Glasbrüstung 450–950 € je laufendem Meter

Ein Beispiel: 80 m² neue Wohnfläche, schlüsselfertig in Holz, liegen erfahrungsgemäß bei 224.000 bis 336.000 €. Die weiteren Zeilen sind Kennwerte für Arbeiten, die je nach Haus dazukommen. Die Gebühren des Verfahrens und das Honorar für die Prüfung zahlen Sie gesondert.

Destatis hat für Mai 2026 bei Zimmer- und Holzbauarbeiten ein Plus von 7,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr gemeldet. Holz und Zimmerei machen bei einer Aufstockung einen großen Teil der Summe aus. Deshalb nennen wir den Festpreis erst, wenn die Werkplanung steht.

Wer auf dem neuen Flachdach eine Terrasse möchte, plant sie am besten gleich mit. Wie Abdichtung, Brüstung und Belag zusammenkommen, steht auf der Seite zur Terrasse auf dem Dach.

Was kostet es bei Ihnen?

Die Zahlen oben sind Richtwerte. Was es bei Ihnen kostet, sagen wir Ihnen nach einem kurzen Gespräch.

Vom ersten Gespräch bis zum Einzug

Vor der Baustelle liegt eine lange Vorbereitung. Bis Entwurf, Nachweise und Beschlüsse stehen, vergehen in der Regel zwei bis sechs Monate. Die Zimmerei fertigt erst, wenn die Werkplanung freigegeben ist.

  1. Termin vor Ort. Wir sehen uns Dach, Treppenhaus, Stränge und die Stellfläche für den Kran an, kostenlos.
  2. Planung und Nachweise. Architekt und Tragwerksplaner erstellen Entwurf, Statik und Brandschutznachweis, wir stimmen sie mit der Ausführung ab.
  3. Verfahren und Beschluss. Die Unterlagen gehen an die Bauaufsicht, die Eigentümer fassen ihren Beschluss.
  4. Festpreis und Bauzeitenplan. Das Angebot kommt nach Gewerken gegliedert, mit festen Wochen für die Montage.
  5. Baustelle einrichten und Dach öffnen. Gerüst, Kran, Schutz des Treppenhauses, dann der abschnittsweise Rückbau.
  6. Montage. Die Holzelemente stehen erfahrungsgemäß nach wenigen Tagen bis zwei Wochen, danach wird das Dach geschlossen.
  7. Ausbau und Abnahme. Leitungen, Trockenbau, Bad und Oberflächen folgen, zum Schluss die gemeinsame Abnahme mit Protokoll.

Vom Baubeginn bis zur fertigen Wohnung vergehen erfahrungsgemäß 4 bis 6 Monate.

Worauf wir beim Aufstocken achten

Verfahren und Brandschutz für das neue Geschoss

Was hier zum Recht steht, gibt den Stand September 2026 wieder, und vor dem Angebot klären wir den Einzelfall mit Planer und Bauaufsicht. Die Genehmigungsfreistellung nach § 62 Abs. 2 Nr. 1 c BauO Bln nennt nur Dachgeschosse und Gauben, nicht die Aufstockung. Im unbeplanten Innenbereich läuft sie deshalb in der Regel über das vereinfachte Verfahren nach § 63. Freigestellt sein kann sie bei einem qualifizierten Bebauungsplan oder nach einem planungsrechtlichen Bescheid.

Die Bauvorlagen stellt ein bauvorlageberechtigter Architekt oder gelisteter Ingenieur. Mehr zum Verfahren steht unter Genehmigung in Berlin. Liegt der Fußboden eines neuen Aufenthaltsraums höher als 22 m, wird das Gebäude zum Hochhaus und damit zum Sonderbau mit vollem Verfahren nach § 64.

Mehrere Regeln erleichtern die erstmalige Aufstockung. Abstandsflächen sind nach § 6 Abs. 12 unbeachtlich, wenn um höchstens ein Geschoss aufgestockt wird. Einen Aufzug verlangt § 39 Abs. 4 bei bis zu zwei neuen Geschossen nicht, barrierefreie Wohnungen verlangt § 50 ebenfalls nicht. Die Spielplatzpflicht entfällt nach § 8 Abs. 4, wenn ein Spielplatz auf dem Grundstück nicht oder nur sehr schwer herstellbar ist.

Beim Brandschutz unterscheidet die Bauordnung nach der Zahl der neuen Geschosse. Kommt ein Geschoss hinzu, reicht nach § 48 Abs. 6 für die Decke zwischen Alt und Neu und für alle neuen tragenden Teile die Stufe feuerhemmend. Bleibt das Haus in Gebäudeklasse 5, werden neue Treppen, die Wände des Treppenraums und Brandwände nach den Regeln der Klasse 4 gebaut. Bestehende Bauteile müssen nach § 48 Abs. 5 bestimmte Brandschutzanforderungen nicht einhalten, doch Kellertüren sind feuerhemmend, rauchdicht und selbstschließend, und der Treppenraum muss entraucht werden können.

Bei zwei neuen Geschossen verlangt § 48 Abs. 7 mehr. Decke und neue Bauteile folgen dann der jeweils niedrigeren Gebäudeklasse. Wände und Stützen des Bestands müssen dann aus nichtbrennbaren Baustoffen bestehen, und neue brennbare Bauteile erhalten eine Brandschutzbekleidung. Unter bestimmten Bedingungen werden Wohnungseingangstüren feuerhemmend, rauchdicht und selbstschließend, und bei einem Treppenauge unter 0,15 m kommt eine trockene Steigleitung dazu.

Das neue Dach fällt unter die Berliner Solarpflicht, Photovoltaik belegt dann mindestens 30 Prozent der Nettodachfläche. Liegt das Haus in einem sozialen Erhaltungsgebiet, ist die bauliche Änderung dort zusätzlich genehmigungspflichtig. Die stadtweite Umwandlungsverordnung nach § 250 BauGB nimmt Flächen mit zusätzlichem Wohnraum aus, und der Senat nennt die Aufstockung dabei ausdrücklich.

Wofür Sie einen anderen Betrieb brauchen

  • Nur eine neue Eindeckung, eine einzelne Gaube oder eine neue Fassade: Ohne neues Geschoss mit Wohnungen ist das ein eigenständiger Auftrag für einen Dachdecker oder Fassadenbetrieb.
  • Statik, Brandschutznachweis und Bauvorlagen: Die erstellen Tragwerksplaner und Architekt, wir binden sie von Anfang an ein.
  • Asbest in alten Dachplatten oder künstliche Mineralfasern: Die Sanierung mit Freimessung übernimmt ein Fachbetrieb als eigenen Auftrag, bevor wir aufbauen.
  • Ein Sturm hat das Dach beschädigt: Die schnelle Reparatur erledigt ein Dachdecker mit Notdienst, wir bauen in geplanten Abschnitten.

Wo wir aufstocken

Unsere Kolonnen fahren in alle Berliner Bezirke und nach Potsdam. Besonders oft geht es um Mietshäuser der Nachkriegszeit und um Zeilenbauten, deren flaches Dach keine Reserve mehr hat. In Spandau und Lichtenberg sehen wir uns solche Häuser ebenso an wie in den oben genannten Bezirken.

Wo Sie tiefer einsteigen können

Ein Gespräch vor Ort

Für den ersten Termin sehen wir uns Dach, Treppenhaus und die Zufahrt für den Kran an. Unter 030 7593 9913 sprechen Sie Mo–Fr 7–18 Uhr direkt mit uns. Pläne und Fotos vom Dach nimmt das Formular am Ende der Seite entgegen.

Danach wissen Sie, ob Ihr Haus ein Geschoss tragen kann, wie viele Wohnungen darauf Platz finden, welches Verfahren ansteht und in welcher Spanne die Aufstockung liegt.

Häufige Fragen

Was kostet eine Aufstockung mit zwei Wohnungen zu je 80 Quadratmetern?

Schlüsselfertig in Holzbauweise rechnen wir erfahrungsgemäß mit 2.800 bis 4.200 Euro je Quadratmeter Wohnfläche. Eine Wohnung mit 80 Quadratmetern kommt damit auf 224.000 bis 336.000 Euro, zwei solche Wohnungen auf 448.000 bis 672.000 Euro. Hinzu kommen die Gebühren für das Verfahren und der Prüfingenieur.

Brauchen wir in Berlin eine Baugenehmigung für die Aufstockung?

In der Regel ja. Die Genehmigungsfreistellung nach § 62 Abs. 2 Nr. 1 c BauO Bln nennt den Dachgeschossausbau, nicht die Aufstockung. Im unbeplanten Innenbereich läuft sie deshalb meist über das vereinfachte Verfahren nach § 63, außer ein qualifizierter Bebauungsplan oder ein planungsrechtlicher Bescheid liegt vor.

Das Nachbarhaus steht nah an unserem. Gelten die Abstandsflächen für das neue Geschoss?

Bei der erstmaligen Aufstockung eines rechtmäßig bestehenden Gebäudes um höchstens ein Geschoss sind Abstandsflächen nach § 6 Abs. 12 BauO Bln unbeachtlich. Diese Regel gilt seit dem 23.07.2026. Bei zwei neuen Geschossen prüft der Planer die Abstandsflächen gesondert.

Unser Haus hat vier Geschosse. Müssen wir mit der Aufstockung einen Aufzug einbauen?

Nein, § 39 Abs. 4 BauO Bln nimmt die Aufstockung um bis zu zwei Geschosse von der Aufzugspflicht aus. Auch barrierefreie Wohnungen verlangt § 50 in diesem Fall nicht. Ob ein freiwilliger Aufzug in Frage kommt, klärt der Architekt mit Ihnen.

Darf ein Holzgeschoss auf ein fünfgeschossiges Mietshaus?

Grundsätzlich ja, solange der Fußboden des neuen Geschosses nicht höher als 22 Meter liegt, denn der Brandschutz ist dafür eigens geregelt. Nach § 48 Abs. 6 BauO Bln müssen bei einem neuen Geschoss die Decke darunter und alle neuen tragenden Bauteile feuerhemmend sein. Neue notwendige Treppen und Brandwände erfüllen im Gebäude der Klasse 5 die Anforderungen der Klasse 4. Wie das im Holzbau umgesetzt wird, legt der Brandschutznachweis fest.

Wie lange steht der Kran vor unserem Haus?

Der Kran wird für die Montage der vorgefertigten Elemente gebraucht, und die dauert erfahrungsgemäß wenige Tage bis zwei Wochen. Danach ist das neue Geschoss schnell geschlossen. Bis zur fertigen Wohnung vergehen insgesamt meist 4 bis 6 Monate.

Können die Mieter während der Aufstockung im Haus wohnen bleiben?

In der Regel ja, denn gearbeitet wird oben und am Treppenhaus. Wird für die Stränge Wasser oder Strom abgestellt, hängt die Ankündigung rechtzeitig vorher im Treppenhaus. Das Treppenhaus schützen wir vor Baubeginn, und Schutt verlässt das Haus über Rutsche oder Aufzug.

Trägt ein Haus aus den Fünfzigern überhaupt ein weiteres Geschoss?

Das rechnet ein Tragwerksplaner mit Wänden, Decken und Gründung nach. Holz ist leicht, deshalb trägt der Bestand ein Holzgeschoss eher als einen Aufbau aus Mauerwerk. Ab Gebäudeklasse 4 prüft außerdem die Bauaufsicht den Standsicherheitsnachweis.

Wer fertigt bei Ihnen die Holzelemente?

Gefertigt werden sie von einer Zimmerei aus dem Kreis unserer festen Partnerbetriebe, eingespielt über viele gemeinsame Baustellen. Sie fertigen Wände, Decken und Dach vor und montieren sie nach unserem Bauzeitenplan. Ihr Vertrag bleibt einer mit uns, und unser Bauleiter koordiniert alle Gewerke.

Gilt die Berliner Solarpflicht auch für das neue Dach?

Ja, eine Aufstockung zählt nach dem Solargesetz Berlin zu den wesentlichen Umbauten des Dachs. Photovoltaik muss dann mindestens 30 Prozent der Nettodachfläche belegen, alternativ reicht eine Mindestleistung nach Zahl der Wohnungen. Die Anlage planen wir von Anfang an in die Dachfläche ein.

Blick über den unausgebauten Dachboden eines Berliner Altbaus vor dem Dachausbau
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Beschreiben Sie kurz Haus und Dachboden, oder rufen Sie an. Beim kostenlosen Termin vor Ort sehen wir uns Dachstuhl und Zugang an und nennen Ihnen danach einen Festpreis — Rückmeldung innerhalb eines Werktags.

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