Schrägen, Fugen und Oberflächen
Unter Dachfenstern fällt Streiflicht über die Schrägen und zeigt jede Unebenheit. Risse an den Plattenstößen entstehen, wenn das Holz arbeitet. Unsere eigenen Maler öffnen die Fugen, armieren neu und spachteln die Fläche in Q3 oder Q4. Erst dann folgt der Anstrich, bei dem Kanten und Übergänge zur Wand die meiste Zeit kosten.
Wo Stuck oder Putz an der Brandwand oder am Giebel schadhaft ist, arbeiten unsere eigenen Stuckateure nach. Das betrifft vor allem Wohnungen, in denen alte Wandflächen sichtbar geblieben sind.
Dämmung nachrüsten
Dämmung aus den Achtzigern und Neunzigern ist oft dünner, als man sie heute einbauen würde. Manchmal ist sie auch zusammengesackt oder hat Lücken an den Sparren. Wir öffnen eine Probestelle und sehen nach, was hinter der Verkleidung liegt.
Ist neue Dämmung nötig, bauen wir zwischen und unter den Sparren. Die Dampfbremse schließen wir an Wänden, Fenstern und Durchdringungen sauber an. Danach kommt eine neue Gipskartonschale, die gespachtelt und gestrichen wird. Eine Installationsebene auf der Raumseite der Dampfbremse nimmt Leitungen auf, ohne die Bremse zu durchstoßen.
Dachfenster tauschen
Dachfenster der Neunziger haben oft spröde Dichtungen, verzogene Flügel und schwache Verglasung. Beim Tausch in der vorhandenen Öffnung bleibt der Eingriff ins Dach klein. Den Einbau von außen übernimmt ein fester Partnerbetrieb für Dachdeckerarbeiten, der in unserer Bauleitung arbeitet. Das Innenfutter setzen und verputzen wir, damit das Fenster innen sauber anschließt.
Nach § 36 GModG darf ein neues Dachflächenfenster einen Uw-Wert von 1,4 nicht überschreiten. Wer auf die Förderung zielt, wählt ein Fenster mit Uw höchstens 1,0.
Die Hitze unter dem Dach
Im Sommer heizt die Sonne das Dach auf, und die Wärme bleibt in der Wohnung. Außenliegender Sonnenschutz hält sie vor dem Glas ab und wirkt deshalb am stärksten. Dämmstoffe mit Speichermasse wie Holzfaser verzögern den Wärmedurchgang. Nachts hilft Querlüftung über zwei Fenster, die Räume wieder abzukühlen.
Boden, Türen und Stauraum
Auf der Holzbalkendecke liegt meist ein Trockenestrich, darauf Teppich, Laminat oder Parkett. Parkett schleifen wir neu, alte Beläge ersetzen wir durch Parkett oder Vinyl. Innentüren unter der Schräge brauchen oft Sondermaße. Im Kniestock entsteht Stauraum mit Schiebetüren, wo bisher Kartons standen.